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23.08.2010

CDU wirbt für regionale Vielfalt und Produkte

Landwirtschaftsstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zu Besuch bei Hochdorfer Kronenbrauerei

Kreis Calw/Nagold. »Wir wollen im Rahmen des CDU-Sommers für die landschaftliche Vielfalt und die Besonderheit regionaler Produkte im Landkreis Calw ganz gezielt werben«, so der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Blenke MdL. Er hatte deshalb Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch aus dem Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum nach Nagold-Hochdorf eingeladen, um mit ihr die Hochdorfer Kronenbrauerei, ein traditions- und heimatverbundenes Unternehmen zu besuchen. »Der Hopfenanbau ist eine schwierige und sehr aufwendige Angelegenheit und wenn Sie so wollen, will der Hopfen seinen Bauer täglich sehen«, mit diesen Worten begrüßte Eberhard Haizmann die zahlreichen Besucher der CDU-Sommeraktion im Hopfengarten der Brauerei. Vor allem viel Handarbeit bei Pflege und Ernte sei nötig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Dennoch könne der Brauereibedarf nicht alleine durch den hauseigenen Hopfengarten gedeckt werden, so dass noch zu gekauft werden müsse. Gleichwohl sei der eigene Anbau ein Stück Hobby, Tradition und Marketing. »Hierauf will ich nicht verzichten. Wir fühlen uns da unserer Heimat und der Tradition schon sehr verbunden«, so Eberhard Haizmann.

Er erläuterte weiter, dass die Raumschaft Herrenberg, Rottenburg, Weil der Stadt und Hochdorf einmal zum drittgrößten Hopfenanbaugebiet deutschlandweit zählte und dies vor allem auf die sehr fruchtbaren Böden zurückzuführen sei. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch lobte das unternehmerische Engagement von Eberhard Haizmann: »Unternehmer wie Sie, sind Aushängeschilder unseres Landes.«

Im Rahmen eines anschließenden Fachgesprächs erörterte sie zusammen mit Thomas Blenke und Vertretern des Kreisbauernverbandes, der Landfrauen und des Bundes der Milchviehhalter aktuelle landwirtschaftspolitische Fragestellungen. Dabei ging Gurr-Hirsch auf die Rahmenbedingungen ein, die von WTO und EU vorgegeben werden und baden-württembergische Landwirte ganz konkret betreffen. Aber auch die Vermarktung regionaler Produkte spielte im Rahmen des Gesprächs eine wichtige Rolle. »Wir müssen die Menschen dafür sensibilisieren noch mehr Milch, Joghurt, Fleisch und Wurst aus Baden-Württemberg zu kaufen. Nur dann profitieren auch unsere Landwirte und können weiterhin existieren«, meinten die Anwesenden. »Es kann nicht sein, dass Molkereien die Milch unter dem Label ›Milch aus Baden-Württemberg‹ verkaufen, aber nur 20 Prozent der Milchfüllung tatsächlich aus dem Land stammen. So kann mit Verbrauchern nicht umgegangen werden“, wurde in der Diskussion von Vertretern der Milchbauern vorgetragen.

 

Bildunterschrift: Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch mit dem CDU Landtagsabgeordneten Thomas Blenke und Geschäftsführer Eberhard Haizmann mit vielen Interessenten am Hopfengarten in Nagold-Hochdorf.

Von: Thomas Blenke | MdL