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06.08.2010

Elektromobilität

CDU Landtagsabgeordneter Blenke setzt auf Elektromobilität/Interessante Einblicke bei Firma Bosch

Kreis Calw/Ludwigsburg-Tamm.“Hybridfahrzeugen gehört die Zukunft“, das erfuhren der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, Bürgermeister Klaus Mack (Bad Wildbad), Hans-Neuweiler, Vorstandsmitglied Sparkasse Pforzheim/Calw, Anita Burkhardt, stellvertretende Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung im Kreis Calw und die CDU-Vorsitzenden Cathrin Wenger-Ammann(Calw) und Heinz Ossmann (Bad Liebenzell) im Rahmen eines Besuchs des Forschungs-und Entwicklungszentrums der Firma Bosch in Ludwigsburg-Tamm. Bereichsvorstandsmitglied Roland Ehniss (Bad Liebenzell- Unterlengenhardt) hatte die Delegation eingeladen und präsentierte eindrucksvoll aktuelle Entwicklungen im Bereich neuer Mobilitätstechnologien.

Thomas Blenke machte zu Beginn des Besuches deutlich: „Die Landesregierung hat im November 2009 die Landesinitiative Elektromobilität gestartet und eine Landesagentur „e-mobil BW“ auf den Weg gebracht. Im Mai 2010 gab es den Startschuss für die „Nationale Plattform Elektromobilität“ durch die Bundesregierung. Der Bund stellt hierfür 500 Mio. Euro und das Land 15 Mio. Euro zur Verfügung. Da ist es interessant zu sehen, wie sich baden-württembergische Firmen mit in diesen Entwicklungsprozess einbringen. Chancen und Herausforderungen der Elektromobilität auszuloten, aber auch mögliche Unterstützung durch die Politik zu erfahren, sind die Anliegen meines heutigen Besuches“, fasste der CDU-Landtagsabgeordnete zusammen.

Er machte weiter deutlich:“Unser Land ist in hohem Maße abhängig von den Schlüsselbranchen Fahrzeug-und Maschinenbau. Jeder sechste Arbeitsplatz hängt am Automobil. Im Land bauen wir weltweit die besten Autos mit Verbrennungsmotoren. Klimawandel, Energieverknappung, Konsumentenverhalten und technologische Innovation verändern diese Branche“.  Dieser Strukturwandel werde vor allem Produktion, Arbeit und Beschäftigung aber auch den Dienstleistungssektor weiter verändern, so Blenke weiter. 

In seiner Präsentation unterstrich  Bosch Bereichsvorstandsmitglied, Roland Ehniss, dass  die Wertschöpfungskette künftiger Mobilitätstechnologien für emissionsfreie Privat-und Nutzfahrzeuge von der Energie, über die Fahrzeug-und Teileproduktion bis hin zur verlängerten Werkbank aber auch für Verkehrsleitsysteme und Infrastruktur, in den nächsten Jahren neue Herausforderungen bringen werde. Dies erfordere von den Unternehmen hohe Investitionen in neue Technologien und werde einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften vom Elektrohandwerk bis zu den Ingenieursberufen auslösen. „Wir müssen bis 2015 das Ziel haben, hier absoluter weltweiter technologischer Vorreiter zu sein“, so Ehniss.

Dass die Firma Bosch bereits weltweit zu den Besten gehört,  konnte sich die Delegation aus dem Nordschwarzwald im Rahmen eines Rundgangs durch die Entwicklungsabteilung und bei der Fahrt mit einem Hybridfahrzeug überzeugen. Insbesondere das tolle Fahrgefühl hinterließ einen bleibenden Eindruck.

 

Zum Bild: von links nach rechts Bürgermeister Klaus Mack (Bad Wildbad), Landtagsabgeordneter Thomas Blenke, Roland Ehniss (Mitglied des Bosch Bereichsvorstands), Christian Deplewski (ehemaliger CDU Vorsitzender Bad Liebenzell) und Anita Burkhardt (stellvertretende MIT Kreisvorsitzende Calw)

Von: Thomas Blenke | MdL