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04.08.2010

Kriminalpolizei

Thomas Blenke: Beförderungsprogramm bei der Polizei kommt/ Informationsbesuch bei der Kriminalpolizei Calw

Calw. “Das Land wird im Zuge der anstehenden Dienstrechtsreform rund 2.500 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten im mittleren, gehobenen und höheren Dienst für Polizeibeamte schaffen. Darüber hinaus werden 800 Polizeibeamte pro Jahr und damit deutlich mehr, als der tatsächliche Ersatzbedarf eingestellt, um anstehende Pensionen abzufedern“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke im Rahmen seines Informationsbesuchs bei der Kriminalpolizei Calw. Beide Initiativen tragen Blenkes Handschrift. Er hatte als sicherheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg in intensiven Abstimmungen mit dem Innenministerium des Landes die nunmehr gefundenen Lösungen angestoßen und begleitet. „Ich freue mich natürlich und bin auch ein bisschen stolz, dass meine Vorschläge landesweit so 1:1 umgesetzt werden und die Polizei davon erheblich profitieren wird“, so Blenke im Gespräch mit der Leiterin der Calwer Kriminalpolizei, Elke Heilig und weiteren Führungskräften der Kriminalpolizei. Er ging damit auch auf die berechtigte Kritik der Calwer Beamten ein, die im Rahmen des Gesprächs die schlechte Altersstruktur der Polizei und die Beförderungssituation thematisierten. Er versicherte, dass mit den nun gefundenen Lösungen eine deutliche Entspannung eintreten werde.

Gleichzeitig war sich der Sicherheitsexperte mit den Polizeibeamten einig, dass der Dienst bei der Kriminalpolizei wieder attraktiver und bereits im Rahmen des Studiums an der Hochschule für Polizei angesetzt werden müsse. Insbesondere seien auch die Aufstiegsperspektiven bei der Kriminalpolizei zu verbessern. Auch hier stellte Blenke im Zuge Dienstrechtsreform Verbesserungen in Aussicht. Im Anschluss an den Besuch der Dienst-stelle, wurde es für den Parlamentarier noch praktisch. Thomas Blenke nahm bis tief in die Nacht an einer Zivilstreife teil und ließ sich dabei die Kriminalitätsschwerpunkte im Landkreis Calw zeigen. „Auch wenn wir zu einem der sichersten Landkreise bundesweit gehören, müssen wir weiter wachsam sein“, so Blenke. Als latentes Problem, ließ sich Blenke von den Polizeibeamten sagen, seien Gewaltstraftaten unter Alkoholeinfluss.“Wenn Menschen getrunken haben, sind sie aggressiver und gewaltbereiter“, so die Beamten. Zur Eindämmung dieses Phänomens helfe zwar das Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen weiter. Blenke zeigte sich jedoch für weitere Maßnahmen offen, insbesondere um ruhesuchende Menschen in den Innenstädten zu schützen.

Abschließend dankte Thomas Blenke Kriminaloberrätin Elke Heilig für das informative Programm und die engagierte Diskussion. „Sie haben tolle, motivierte Polizeibeamtinnen und –beamte an Bord, das ist alles andere als selbstverständlich“, lobte Blenke.

 

Auf dem Foto von links nach rechts:Thomas Blenke, Hubertus Teufel, Jürgen Groß, Cathrin Wenger-Ammann, Manfred Schmälzle, Erich Lörcher, Herbert Knöller, Elke Heilig.

Von: Thomas Blenke | MdL