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14.02.2011

Blenke besucht Technologiefirmen

Während die Firmenansiedlung im neuen Unterhaugstetter Gewerbegebiet weiter fortschreitet, kann Bad Liebenzell immer mehr auch als Standort für Hightech Betriebe punkten.

Davon konnte sich  der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke überzeugen, als er zusammen mit Vertretern des CDU Stadtverbandes die Firma „Wetzel Industrieelektronik“ sowie den Unterhaugstetter Hersteller von Partikelzählern Markus Klotz besuchte. Vor über zwei Jahrzehnten hatte dieser neue Wege zur Messung und Zählung kleinster Partikelteilchen in Flüssigkeiten, Luft und Gasen mit Lasertechnologie und hochentwickelter Sensorik beschritten. Heute können mit den in Unterhaugstett gefertigten Geräten auch die kleinsten Verunreinigungen, Keime oder Bakterien  festgestellt und gezählt werden. Der Landtagsabgeordnete staunte nur noch so über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten etwa im medizinischen Bereich oder bei der Reinhaltung von Luft, Wasser oder Ölen und Kraftstoffen. Grund für die Erfolgsgeschichte der heute weltweit gefragten Apparaturen ist aber auch. die hochwertige Qualität der überwiegend in Handarbeit hergestellten Produktpalette. Diese kann deshalb auch je nach Auftrag flexibel und zeitnah den Anforderungen der Kunden angepasst werden.

Gleiches gilt auch für die Produkte der Bad Liebenzeller Firma „Wetzel-Industrieelektronik“, bei der sich der Landtagsabgeordnete über  Situation und Chancen mittelständischer Betriebe informierte. Arno Wetzel hat sie 1989 ge-gründet und in einem Kellerraum in Unterreichenbach mit der Fertigung speziell konfektionierter Kabelsysteme begonnen. Damit hatte er eine echte Marktlücke entdeckt. Denn den im Zeichen ständiger Innovationen entstehenden speziellen Kundenwünschen kann eine automatisierte Massenfertigung  bis heute kaum gerecht werden. Derzeit beschäftigt Wetzel in der Hindenburgstraße 11 Festangestellte und vergibt zusätzlich Heimarbeitsaufträge an weitere 20 Mitarbeiter. Trumpf ist auch hier der hohe Qualitätsstandard, der bei komplexen Kabelbaum-Konfigurationen zur Funktionssicherheit im Anlagenbau gestellt wird. Große Lager kann sich die Firma deshalb nicht leisten, da die Kundenaufträge zu individuell und damit zu unterschiedlich sind. „Wir werden uns rasch weiter vergrößern müssen“, beschreibt Wetzel die gute Nachfrage nach seinen Produkten. Heinz Ossmann, dem CDU Stadtverbandsvorsitzenden kann das nur recht sein. „Jeder Arbeitsplatz in Bad Liebenzell nutzt der Stadt, ihren Bürgern und der Steuerkraft“ freut  er sich über die weiteren Expansionsabsichten der Firma.

Von: Thomas Blenke | MdL