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30.12.2011

Abgeordneten-Quartett trifft IHK-Chef

Blenke: „Einig zum Thema Nationalpark“ / Sorge um Infrastruktur

Region Nordschwarzwald/Stuttgart (hms). Von seinem Wohnort Bad Wildbad-Calmbach nicht nach Pforzheim an den IHK-Hauptsitz, sondern in die Landeshauptstadt fuhr dieser Tage der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, Martin Keppler (2. von rechts). Er traf sich dort im Landtag zum Austausch mit dem direkt gewählten CDU-Abgeordneten-Quartett der Region (von links): Viktoria Schmid (Enzkreis), Dr. Marianne Engeser (Pforzheim) als Nachfolgerin in den Reihen der Abgeordneten für den  früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus, dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Thomas Blenke (Calw) und Norbert Beck (Freudenstadt). „Rasch einig waren wir uns zum Thema Nationalpark im Nordschwarzwald, das wir bis zum Ergehen des in Auftrag gegebenen Gutachtens abwartend begleiten, aber dabei die Sorgen der Waldwirtschaft und Holzindustrie in der betroffenen Region ernst nehmen“, fasste Thomas Blenke zusammen. Auch hinsichtlich der notwendigen Verbesserung der Infrastruktur auf Straße und Schiene Bestand große Übereinstimmung. Wichtig sei deren Erhalt und weitere Ausbau nicht zuletzt für das in der Region Nordschwarzwald fest verankerte mittelständische Gewerbe, das sich immer wieder in schwierigen Zeiten als tragende Kraft erwiesen habe. Deshalb sehe man manche Entwicklungen wie etwa die Handhabung der Umgestaltung des ELR-Programms oder die Aussetzung des Straßen-Neubaus zum Nachteil des ländlichen Raums durch Grün-Rot mit Sorge.

Von: Hans Schabert