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16.10.2011

„Weltweit jederzeit einsatzbereit“

Thomas Blenke tauschte sich mit Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann aus

Calw (hms). „Das Wissen, dass im Krisenfall deutsche Staatbürger im Ausland professionell und schnell durch Soldatinnen und Soldaten des Kommandos Spezialkräfte evakuiert werden können, wirkt wirklich sehr beruhigend.“ Dies stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke im  Rahmen eines Gesprächs mit dem Kommandeur der kurz KSK genannten Einheit, Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann, in der Calwer Graf-Zeppelin-Kaserne fest.

„Das ist für mich auch ein Zeichen verantwortungsvoller Sicherheitspolitik“, so Blenke, der die Innenpolitik und damit auch die Angelegenheiten der Streitkräfte für die CDU-Landtagsfraktion verantwortet. Der Parlamentarier besuchte das KSK zusammen mit dem Fraktions-Beauftragten für Streitkräfte, Matthias Pröfrock aus Waiblingen, und der Calwer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Cathrin Wenger-Ammann.

 „Weltweit jederzeit einsatzbereit“, so lautet der schwierige Dienstauftrag für die Soldatinnen und Soldaten. „Zu ihnen gehören nur die Besten. Gerade in diesen Tagen absolvieren Bewerber wieder das Eignungsfeststellungsverfahren<wbr></wbr>“, erklärte Brigadegeneral Feldmann. Der Test gelte als eine der härtesten Herausforderungen. Die Inhalte seien vom Verteidigungsausschuss des Bundestags abgesegnet.

In dem Gespräch wurde deutlich, dass der KSK-Chef sich die  Auswahl der Bewerber nicht leicht macht:  „Es berührt, wenn sie einem jungen Menschen nach wochenlanger intensiver Vorbereitung erklären müssen, dass er die Aufnahmekriterien äußerst knapp nicht erfüllt. Aber wir können da keine Kompromisse eingehen“. Weiter führte Feldmann aus, die Anforderungen müssten von allen Bewerbern erreicht werden. Sonst seien die Qualität der Arbeit und damit die Aufgabe insgesamt gefährdet, was man sich nicht leisten könne.

Thomas Blenke unterstrich die Bedeutung des Bundeswehrstandorts für die Hessestadt wie für den Landkreis Calw. Der Parlamentarier spielte dabei vor allem auf die Themen Arbeitsplätze, Kaufkraft und Bevölkerungsentwicklung an. Weiter betonte er, wie wichtig es ist, dass sich die Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien im Kreis wohl und willkommen fühlen. „Wenn man sich täglich im Spannungsfeld der Geheimhaltung bewegt und deshalb kaum eine Würdigung seiner Arbeit erfährt, kann ein geordnetes und schönes Umfeld vielleicht doch die eine oder andere Schwierigkeit abfedern“, so Blenke.

Auch die aktuellen baulichen Entwicklungen auf dem Standortgelände präsentierte Brigadegeneral Feldmann zusammen mit Presseoffizier Hauptmann von Lepel der Gruppe. Thomas Blenke sicherte für diese zu, man wolle auch weiterhin die Belange der Bundeswehr unterstützen.

Von: Hans Schabert