Thomas Blenke, der bereits auf fast zwei Jahrzehnte als Landtagsabgeordneter zurückblickt und erneut kandidiert, bezeichnete das Corona-geprägte Jahr 2020 als „ein verrücktes Jahr, in welchem der Bevölkerung und der Wirtschaft ausgesprochen viel zugemutet wurde“. Er gehe davon aus, dass sich die CDU auf einen virtuellen Landtagswahlkampf einstellen müsse. Blenke erinnerte angesichts des christlichen Weihnachtsfestes: „Wir sind die einzige Partei, die das ‚C‘ (für ‚christlich‘) im Parteinamen trägt. Drauf sind wir stolz und wir bekennen uns dazu.“ Aus diesem Grund habe man auch den Rotfelder Pfarrer Albrecht Trumpp um einen geistlichen Impuls gebeten.

Im weihnachtlichen Impuls erinnerte Pfarrer Trumpp angesichts der massiven Weihnachtseinschränkungen daran, dass „auch damals alles mit einer ‚stillen‘ heiligen Nacht“ angefangen habe. Das Weihnachtsfest 2020 führe wohl noch stärker als normalere Weihnachtsfeste zu der Frage „Wissen wir noch, wo wir zu Hause sind, wo wir geborgen sind? Uns haftet eine Ahnung an, dass wir Gott gehören, und Weihnachten bedeutet: Gott kommt zu Dir, zu mir. Hat Jesus bei uns, bei mir Wohnrecht?“.

Bundestagskandidat Klaus Mack zeigte sich betroffen von vielen pandemiebedingten Einzelschicksalen, von denen er in der letzten Zeit erfahren habe: Menschen in Kurzarbeit, Betriebe, die um ihr Überleben bangen müssen, „vergessene Branchen“ wie beispielsweise Künstler. Besonders bedränge ihn der Gedanke an Krankenhäuser, die ihre Bettenkapazitäten aufstocken müssten, um die Infizierten adäquat versorgen zu können. „Eine tragische Entwicklung ist auf uns zugerollt. Da wird uns bewusst, wie verletzlich wir eigentlich sind.“ Gleichzeitig zeigte er sich dankbar für „viel erlebte Solidarität“ angesichts der aktuellen Situation, ebenso über „unser belastbares System“. Er hoffe, dass man im Laufe des Jahres 2021 wieder zur Normalität zurückkehren könne.

Der scheidende Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel betonte, welche Auswirkungen die Corona-Lage habe: „So wie wir aus Corona herauskommen, so werden wir uns künftig der Welt präsentieren“. Er geht davon aus, dass aufgrund der weitreichenden Maßnahmen die Infektionszahlen nach den Feiertagen wieder sinken werden.

Katrin Schindele, die Landtagskandidatin für den Raum Horb und Freudenstadt, wies darauf hin, wie breit die CDU aufgestellt sei. „Wir als Volkspartei für jung wie alt, sind analog und digital gut vernetzt und vereinen verschiedenste Interessengruppen und setzen uns besonders für den ländlichen Raum ein.“

Ansprechpartner

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag