„Berlin ist jedes Mal eine Reise wert. Die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten überrascht uns als JU immer wieder“, schwärmte die JU-Kreisvorsitzende Luisa Koch. Gemeinsam mit anderen jungen Leuten war sie für vier Tage in der Hauptstadt unterwegs. Natürlich zeigte Fuchtel seinen vorwiegend jungen Gästen auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), für das er als Parlamentarischer Staatssekretär neben seiner Abgeordnetenarbeit viel unterwegs ist. Rund 3.200 Besucher drängten sich über zwei Tage hinweg an den zahlreichen Informationsständen.
Die Gruppe aus dem Nordschwarzwald bekam von dem direkt gewählten Abgeordneten für die Kreise Freudenstadt und Calw auch einen sehr persönlichen Einblick. So zeigte er den Gästen zum Beispiel sein Büro in der Wilhelmstraße. Die Räume in dem Gebäude dienten dem späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer in seiner Funktion als Präsident des Preußischen Staatsrates in den Jahren 1932 und 1933 als Dienstwohnung. Hierhin flüchtete er auch zunächst, nachdem ihn die Nationalsozialisten 1933 als Kölner Oberbürgermeister abgesetzt hatten.
Viele Bilder an den Wänden zeugen von den Begegnungen des hiesigen Politikers Hans-Joachim Fuchtel mit hohen Vertretern aus der ganzen Welt. „Es ist immer wichtig, seine Gesprächspartner nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zu erreichen“, betonte der Staatssekretär.
Im Bundestag informierten sich die Berlinreisenden über die Arbeit des Parlaments. Dabei war im Sitzungssaal eines Ausschusses auf den Stühlen, die sonst nur von den Abgeordneten genutzt werden, „Probesitzen“ angesagt. Schließlich wartete Fuchtel mit einem weiteren Höhepunkt auf: Der Präsident des Technischen Hilfswerkes, Albrecht Broemme, diskutierte mit den jungen Berlinreisenden über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz. Für die JU Calw bot sich hierbei die Gelegenheiten, die Schwierigkeiten des THWs im Kreis anzusprechen.
Ein Besuch in der chinesischen Botschaft, eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt auf der Spree rundeten das intensive Programm ab. Wie immer nutzen die stimmungsvollen Calwer Reisenden auch die nächtlichen Stunden, um die andere Berliner Seite kennenzulernen, abseits der Politik.

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