Calw / Freudenstadt (k-w). Im Kleinen üben, worauf es im Großen ankommt. Mit der „Juniorwahl 2021“ bringt der Bundestag Schülerinnen und Schülern, die noch keine 18 Jahre alt sind, die Parlamentswahlen näher. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel legt den Schulen in seinem Wahlkreis dieses Projekt ganz besonders ans Herz.

„Es ist gut“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär, „bei den jungen Leuten schon früh das Verständnis für demokratische Wahlen zu wecken. Denn die sind nicht in jedem Land diese Welt selbstverständlich.“ Dazu sei das Projekt zur Bundestagswahl 2021 ganz besonders geeignet, sagt der CDU-Politiker. Es eröffnet den Schulen die Möglichkeit, demokratische Wahlen für diejenigen Mitglieder der Gesellschaft zu organisieren, die das Wahlalter noch nicht erreicht haben. Alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse können daran teilnehmen.
Bei dem Schulprojekt zur politischen Bildung geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Zunächst steht ab einem Monat vor der Bundestagswahl das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Abschließend geht es dann an die Wahlurne. Das Ergebnis wird am gleichen Sonntag wie die Bundestagswahl, also am 26. September 2021, bekannt gegeben. Die Juniorwahl ist ein Angebot zur politischen Bildung und deshalb kostenlos. Für die Lehrkräfte gibt es verschiedene Unterrichtsmaterialien wie auch Wahlpakete. Partner des Projekts „Juniorwahl 2021“ sind der gemeinnützige Verein Kumulus, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

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