CDU-Forum Schulen in Altensteig

„Politikverdrossenheit ist bei der jüngeren Generation weit verbreitet“, so die oft gehörte Meinung. Dass dies nicht für alle Parteien gilt, zeigt die CDU mit ihrer Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl. Die Bewerberinnen und Bewerber für den Gemeinderat stellen die jüngste Liste im Bewerberfeld in Altensteig. Eine attraktive Mischung aus jungen und erfahrenen, weiblichen und männlichen Kandidaten. Viele von ihnen mit Kindern, die aktuell die Bildungseinrichtungen in Altensteig und seinen Teilorten besuchen.
Aus diesem Grund hat sich das CDU-Forum am vergangenen Freitag auch mit dem Schwerpunktthema der Altensteiger Schullandschaft befasst. Als kompetenter Gesprächspartner war der geschäftsführende Schulleiter der Altensteiger Schulen, Herr Klaus Ramsaier, zu Gast. Der Rektor der Realschule berichtete aus seiner elfjährigen Erfahrung als Schulleiter in Altensteig.
Dabei ging er ausführlich auf die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl zwischen den Schulen als auch zwischen Schulen und Schulträger ein. Er unterstrich in seinen Ausführungen, dass im Vergleich zu vielen Schulen in anderen Gemeinden, an den Altensteiger Schulen durchgängig eine moderne Ausstattung vorhanden sei und die Schulgebäude sich in gutem Zustand befänden. Dass die Digitalisierung in allen Schulen bereits Einzug gehalten habe, konnten alle Diskussionsteilnehmer bestätigen. Am konkreten Beispiel wurde die Umsetzung an der Realschule aufgezeigt, die, dank der Unterstützung eines Altensteiger Unternehmens, in sogenannten iPad-Klassen sehr weit vorangeschritten ist. Jedoch nicht allein die digitale Hardware, sondern das ganze pädagogische Konzept vom Umgang mit den neuen Medien mache den Unterschied, erläuterte der Fachmann. Für diese Herangehensweise wurde die Schule bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.
Aktuell weisen alle Altensteiger Schulen eine sehr gute Zukunftsperspektive aus, die Schülerzahlen sind, mit Ausnahme des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, an allen Schularten sehr solide, sodass der Fortbestand in den nächsten Jahren gesichert ist. Einziger Wehmutstropfen ist die Lehrerversorgung. Ramsaier: „Nach den Weihnachtsferien bekommen wir oft keine Vertretungslehrer mehr zugewiesen, da das Schulamt nicht genügend Reserve zu Verfügung hat“. Aber auch die Bewerberzahlen auf die ausgeschriebenen Stellen der Altensteiger Schulen lassen zu wünschen übrig. Oft könnten Stellen nicht mit den benötigten Fächerkombinationen besetzt werden. Hier gab der geschäftsführende Schulleiter den zukünftigen Gemeinderäten mit auf den Weg, weiterhin an der Steigerung der Attraktivität Altensteigs zu arbeiten. Infrastruktur, Betreuungseinrichtungen für Kinder, ein breites Kultur- und Vereinsleben, sowie die Verfügbarkeit von Wohnraum seien Faktoren, die für Absolventen aus den Ballungsräumen Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg eine große Rolle für eine Bewerbung an den Altensteiger Schulen spielten.

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