Die Kandidaten der CDU würden sich freuen, wenn auch die anderen Parteien und Wählervereinigungen auf das Plakatieren zur Gemeinderatswahl verzichten. Klaus Lienen meint dazu „Im Gemeinderat herrschte große Zustimmung einheitliche Regeln zur Plakatierung zu erlassen. Auch ohne eine schriftliche Satzung können wir ein Zeichen setzen. Die CDU geht hier bewusst den ersten Schritt.“

Bereits am 27. Februar 2019 beantragte die CDU-Gemeinderatsfraktion einheitliche Regeln für das Plakatieren im öffentlichen Raum für Bad Herrenalb zu erlassen.

Dem Antrag der CDU- Gemeinderatsfraktion, einheitliche Plakatierungsregeln in Bad Herrenalb zu erlassen, ist der Gemeinderat am 27. März 2019 zwar mehrheitlich gefolgt. Die Stadtverwaltung sah sich jedoch nicht in der Lage eine Satzung noch vor den anstehenden Kommunal- und Europawahlen zu erlassen. Klaus Lienen, Ortsverbandsvorsitzender der CDU, zeigt sich über die Aussage der Stadtverwaltung enttäuscht „Unserer Meinung nach hätte die Stadtverwaltung genug Zeit gehabt dem Gemeinderat einen Satzungsentwurf zur Abstimmung vorzulegen, für diesmal ist die Chance vertan.“ Somit wird auch in diesem Jahr das Bad Herrenalber Stadtbild von einer Vielzahl an Plakaten geziert werden.

Die Kandidaten der CDU zur Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 in Bad Herrenalb haben jetzt ein klares Signal gesetzt. Einstimmig haben sie sich bei einer Vorbereitungssitzung im Kurhaus Bad Herrenalb gegen das Aufhängen von Plakaten im Stadtbild zur Gemeinderatswahl entschieden. Es werden jedoch auf Wunsch des CDU Bundesverbandes zur Europawahl Plakate angebracht; diesem Wunsch konnte man sich nicht entziehen. Ganz auf Papier verzichten werden aber die Kandidaten nicht, denn es wird bei der Aussendung eines Wahlflyers bleiben, den die Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Tagen in ihren Briefkästen finden werden. Einig waren sich die Kandidaten auch darin verstärkt Social Media sowie den Internetauftritt der CDU einzusetzen.

Schließlich wenden sich die Kandidaten der CDU an alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Appell wählen zu gehen und ihre verbrieften Rechte wahrzunehmen.

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