Bei der Nominierung der Kandidaten der CDU Bad Herrenalb wurde eine fast komplett neue Mannschaft präsentiert.

„Gerne hätten wir noch weitere Kandidaten aufgenommen – insbesondere Frauen und auch Nichtmitglieder der CDU“, so der Vorsitzende Klaus Lienen. Wahlleiter Jochen Borg, CDU-Vorsitzender in Bad Wildbad, fand mit Christian Romoser, der auch stellvertretender Bürgermeister ist, und Klaus Lienen, Stadtrat und Ortsvorsteher in Bernbach, lediglich zwei bisherige Mitglied des Gemeinderats wieder, die weiterhin ihre Erfahrung in die Gemeinderatsarbeit einbringen wollen.
Doch die anderen Bewerber können auf eine hohe fachliche Kompetenz verweisen – der Ortsverband setzt Qualität eben vor Quantität.
Matthias Wedner, Betriebswirt und Unternehmer leitet mit Wedner's ein deutschlandweit tätiges Personaldienstleistungsunternehmen im Gastronomiebereich. Den Herrenalber Bürger ist er allerdings eher durch sein Engagement im Kurhaus Restaurant und in der Villa Lina bekannt.
Jan König ist Berufssoldat. Er weiß um die Wichtigkeit anstehender Probleme und der Entscheidungen, die auf den Gemeinderat zukommen.
Stefan Nofer, der Wassermeister ist und sich im örtlichen Musikverein engagiert, möchte einen besonderen Fokus auf den Zusammenhalt setzen. „Wir wollen als Vertreter der ganzen Gemeinde entscheiden und nicht im klein-klein denken“, so der 40-jährige Familienvater.
Aufgrund der unechten Teilortswahl treten für die Ortsteile folgende Kandidaten an.
Aus Neusaz stammt Dieter Hartmann, der als Vorsitzender des örtlichen Schwarzwaldvereins sich bestens in der Region auskennt. Kommunalpolitisch ist er im Ortschaftsrat aktiv.
Mit Klaus Hoffmann konnte die CDU ein echtes Schwergewicht aus dem Tourismus-Bereich finden. Der aus Neusatz stammende Geschäftsführer der Karlsruhe Tourismus GmbH ist auch Vorstandsmitglied der Touristikgemeinschaft Baden-Elsass-Pfalz und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Schwarzwald Tourismus GmbH.
Für die Wahl wünsche er sich natürlich in erster Linie ein gutes Ergebnis für die CDU-Kandidaten, so der Vorsitzende Klaus Lienen. Doch langfristig müsse es vor allem darum gehen, die Menschen wieder für die Kommunalpolitik zu begeistern und auch stärker partizipieren zu wollen, so Lienen abschließend.

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