Bad Wildbad. "Es ist ganz toll, dass Sie kandidieren und dass alle Kandidaten mit Ausnahme von Martin Keppler, der sich bei einer auswärtigen Familienfeier befindet, da sind", begrüßte Jochen Borg, Erster Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bad Wildbad, die Besucher der Nominierungsversammlung für die Bad Wildbader Gemeinderatswahl im Sitzungssaal des Wildbader Rathauses.

Besonders freute er sich über die Präsenz des CDU-Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Blenke, dem unter der Assistenz der CDU-Kreisgeschäftsführerin Ursula Pfrommer und von Roswitha Schwarz die Leitung und Abwicklung der Veranstaltung übertragen wurde.Von zehn amtierenden Stadträten stellen sich neun zur Wiederwahl", informierte Jochen Borg die Versammlungsteilnehmer. Nur der bisherige CDU-Stadtrat Hans Roller (Hünerberg) verzichte auf eine Wiederwahl. Immerhin sei es gelungen, alle Listenplätze zu besetzen, und damit neun für den Stadtteil Bad Wildbad, acht für den Stadtteil Calmbach, zwei für die Stadtteile Sprollenhaus / Nonnenmiß und einen für die Stadtteile Aichelberg / Hünerberg / Meistern. Der CDU-Vorsitzende freute sich, dabei sechs Frauen und insgesamt 20 Kandidaten im Alter zwischen 21 und 63 Jahren präsentieren zu können, und zwar mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren. Von den 20 Kandidaten seien zehn in Bad Wildbad beschäftigt und viele in Vereinen und Gruppen der Stadt engagiert. "Wir sind seit der letzten Wahl im Jahr 2014 die stärkste Kraft im Gemeinderat, das wollen wir bleiben", erhoffte sich Jochen Borg von der Wahl am 26. Mai 2019. Zu den regulären 20 Bewerbern kommen noch zwei Ersatzkandidaten.
Nach der einstimmig erfolgten Wahl von Thomas Blenke zum Versammlungsleiter stellte dieser die Bedeutung der Gemeinderatswahl für die Stadt heraus. "Kommunalpolitik fängt vor der Haustüre an", betonte er dabei. Nach der Abwicklung einiger vom Kommunalwahlrecht vorgegebener Regularien erläuterte er die möglichen Wahlverfahren zur Nominierung der Kandidaten, wobei die Entscheidung für das verbundene Einzelwahlverfahren getroffen wurde. In kurzen Statements stellten sich die Kandidaten vor, wobei mehrmals zu hören war:"Geworben von Jochen Borg!" Einigkeit bestand hinsichtlich der schon bisher vom CDU-Stadtverband Bad Wildbad praktizierten Regelung dahingehend, zunächst die amtierenden und sich wieder bewerbenden Stadträte und danach die neuen Bewerber jeweils in alphabetischer Reihenfolge zu platzieren. Damit ergab sich folgender CDU-Wahlvorschlag.
Stadtteil Wildbad: 1. Oliver Eder (34, Industriemeister Elektrotechnik), 2. Holger Frey (51, selbständiger Textilkaufmann), 3. Beate Kunz (48, Gemeindediakonin), 4. Jörg Schober (55, selbständiger Gärtnermeister), 5. Marcus Eisele (44, Mediengestalter / Ausbilder), 6. Günter Ohnhäuser (56, Maschinenbaumechanikermeister / Geschäftsführer), 7. Waleri Schulz (35, Pflegedienstleiter der mobilen Dienste Bad Wildbad), 8. Wolfgang Treiber (59, Rundfunkservicetechniker), 9. Myriam Wurster (37, Realschullehrerin). Ersatzbewerber: Thomas Brostian (44, Sicherheitsfachkraft).
Stadtteil Calmbach: 1. Jochen Borg (61, selbständiger Speditionskaufmann), 2. Uwe Göbel (56, Büroleiter im Kreisforstamt Calw), 3. Martin Keppler (63, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald), 4.Sabrina Theurer-Bott (35, Architektin), 5. Alexandra Heger (49, Verwaltungsfachwirtin) 6. Bernd Land (48, Mediengestalter Digital- und Printmedien / Projektmanagement), 7. Sarah Thiele (32, Konditorin), 8. Gerhard Wurster (56, Feuerwehrgerätewart). Ersatzbewerber: Wilko Rochow-Borg (33, staatlich geprüfter Erzieher).
Stadtteil Sprollenhaus / Nonnenmiß: 1. Rainer Weiß (58, Diplom-Finanzwirt (FH), 2. Simon Kappel (21, Konstruktionsmechaniker in Ausbildung).
Stadtteil Aichelberg / Hünerberg / Meistern: 1. Claudia Becht (44, Polizeibeamtin).
Jochen Borg bezeichnete abschließend die Bewerber als ein "tolles Team" und fügte an:"Es wäre gut, wenn alle gewählt würden!".

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