Enzklösterle. MdB Hans-Joachim Fuchtel war genauso wie der CDU-Vorsitzende Jochen Borg aus Bad Wildbad und Bürgermeisterin Petra Nych in den Schwarzwaldhof gekommen, um an der Mitgliederversammlung des CDU- Ortsverbandes teilzunehmen.

Das Personaltableau bleibt auch nach der Wahl dasselbe: Karl Merkle als
Vorsitzender arbeitet ebenso weiter wie sein Stellvertreter Michael Faschon
und Schatzmeister Stefan Hammann. Bürgermeisterin Petra Nych bedankte sich
für das Engagement der CDU-Mitglieder: „Dies ist in der heutigen Zeit sehr
wichtig!“ Jochen Borg hob die gute Zusammenarbeit im Enztal hervor.
Vorsitzender Merkle stellte den Einsatz vor der Bundestagswahl heraus, wo
Enzklösterle „eines der allerbesten Ergebnisse im Kreis Calw erreicht hat.“
Zugleich sprach er mahnende Worte wegen der Probleme mit Wölfen, der
ärztlichen Versorgung und davonlaufender Kosten sowie den Überlegungen zur
Erweiterung des Nationalparks. Ins gleiche Horn blies unter anderem auch
der frühere Vorsitzende Dieter Hoffmann.
Von allen Seiten erhielt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel
Dank für seine kontinuierliche Präsenz in Enzklösterle, wo er sich sehr
konkret mit den örtlichen Fragen beschäftige. Teilweise sei es ein hartes
Brot: Zum Beispiel bei der Verbesserung der ärztlichen Versorgung, wo trotz
mehrerer Anläufe noch kein wirklicher Erfolg eingetreten sei.
Die CDU habe erst jüngst ein eigenes Positionspapier in der
Bundestagsfraktion beschlossen, berichtete der Parlamentarische
Staatssekretär. Dies fordere ein klares Konzept, was die Sicherung der
Weideschäferei zum Inhalt habe. Man sei aber in einer Koalition auf die
Mitwirkung des Koalitionspartners angewiesen und hoffe deshalb auf baldige
weitere gemeinsame Schritte.
Der ländliche Raum werde in dieser Legislaturperiode mehr Unterstützung
erhalten, prognostizierte Hans-Joachim Fuchtel. Es sei eine hochkarätig
besetzte Kommission an der Arbeit, die es nicht bei Worten belassen könne.
Bei der Breitbandversorgung gehe es nicht nur um Prioritäten in
verdichteten Räumen, sondern auch um die Fläche. Dies sei nicht zuletzt für
die Landwirtschaft wichtig, so der Abgeordnete.

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