Wildberg. Beim Stammtisch der CDU war die anstehende Kommunalwahl das Thema Nummer eins. Dabei standen vor allem die Fragen der Bürger im Mittelpunkt, die keine Mitglieder der Partei sind.

"Unser Stammtisch soll die Bürger informieren. Vor allem sollen diese aber auch Fragen an die Kandidaten stellen können", so die Vorsitzende Rosemarie Röhm-Frenzel. Der Schüler Alex Schubach beispielsweise nutzte diese Gelegenheit besonders intensiv dafür.
Im Vordergrund standen dabei Themen wie beispielsweise der ÖPNV. "Es muss unser Ziel sein, Teil des VVS-Gebietes zu werden", so der erfahrene Gemeinderat Walter Baur. Nichtsdestotrotz hat der Landkreis hier ein entscheidendes Wort mitzureden. Timo Kaiser, Kandidat aus Gültlingen, kritisiert zudem die Busverbindungen. "Es muss zumindest an Wochenenden auch Möglichkeiten geben mit dem Bus von den nächsten Bahnstationen in die Teilorte zu gelangen", so der 29-jährige. Natürlich könne es dabei auch eine nachfrageorientierte Lösung geben, aber es braucht auf jeden Fall eine Antwort auf diese Herausforderung.
Bei Fragen zum Thema Integration und Migration erläutert der Sulzer Kandidat Jochen Balmberger die Kompetenzen der verschiedenen Ebenen. Ihm sei es dabei besonders wichtig, die Arbeit der Ehrenamtlichen in diesem Bereich anzuerkennen: "Ohne deren wichtige Arbeit und deren großes Engagement, stünde die Kommune vor noch größeren Herausforderungen in diesem Kontext."
Gerhard Ostertag gibt zu bedenken, dass bei allen Entscheidungen auch die begrenzten finanziellen Mittel betrachtet werden müssen - auch aus Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Dabei sei es jedoch auch stets wichtig dort zu investieren, wo dies die Attraktivität steigere, so Rolf Weik aus Wildberg. Uwe Traub aus Effringen zählt hierzu vor allem Investitionen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.
Die Gemeinderätin und Kandidatin für den Kreistag Margit Gärtner findet es wichtig, dass die Gemeinderäte bei all den schwierigen Entscheidungen dann auch nachher zu diesen stehen. "Das ist für mich auch eine Frage der Glaubwürdigkeit", so die Lehrerin für Pflegeberufe.
Insgesamt konnte die CDU Wildberg viele Impulse aus der Bevölkerung aufnehmen, die bei der künftigen Arbeit in die Überlegungen einfließen werden.

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