Gut besucht war die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands Wildberg im Gasthaus Krone. Neben den Wahlen fand auch ein intensiver politischer Rückblick und Austausch statt.

Die Vorsitzende Rosemarie Röhm-Frenzel aus Sulz am Eck blickte in ihrem Bericht zurück auf die Veranstaltungen der vergangenen vier Jahre. Bereits eine Tradition ist der Neujahrsempfang, bei dem hochkarätigen Gäste wie Innenminister Thomas Strobl oder die einstigen Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz als Gastredner auftraten. Auch das Hoffest auf dem Bauernhof von Hinrich Rathje war eine herausragende Veranstaltung mit zahlreichen Besuchern. Ebenfalls genannt wurde die Beteiligung des CDU-Stadtverband am Sulzer Schützenturnier.

Trotz einiger politischer Turbulenzen auf Bundesebene blieb die Mitgliederzahl der Wildberger Christdemokraten stabil. Dies belohnten die Anwesenden auch mit einem ordentlichen Ergebnis. Rosemarie Röhm-Frenzel wurde als Vorsitzende wiedergewählt. Ebenfalls bestätigt wurden Hinrich Rathje und Margit Gärtner (beide aus Sulz am Eck) als Vorsitzende. Auch Denise Eisele (Sulz am Eck) bleibt Schatzmeisterin. Neu dabei sind als Schriftführer Walter Baur und als Presse- und Internetreferent Timo Kaiser, die beide aus Gültlingen stammen. Sebastian Baur (Gültlingen), Adolf Link (Effringen), Eberhard Furthmüller (Sulz am Eck), Karl-Hainz Schaible (Schönbronn), Gerhard Ostertag (Wildberg), Kurt Wagner (Wildberg) und Rolf Weik (Wildberg) ergänzen den Vorstand als Beisitzer. Alle Personen wurden einstimmig gewählt, was die Harmonie im Stadtverband widerspiegelt.

Die Vorsitzende dankt Hermann Höfer und Kurt Eisenbeis

Im Anschluss an die Wahl richtete der Tagungsleiter und stellvertretende Kreisvorsitzende Carl-Christian Hirsch seinen Blick auf die Wahl des neuen CDU-Bundesvorsitzenden. Es fand ein intensiver Austausch über den zukünftigen Kurs der Bundes-Partei statt: Wie kann konservatives Profil zurückgewonnen und gleichzeitig die Mitte gehalten werden? Wie muss die zukünftige Arbeit der Bundesregierung aussehen? Und wie erreicht man die an Grünen und AfD verloren gegangenen Wähler wieder? Konsens war, dass man von der Bundesregierung erwartet, zu einer vernünftigen Regierungsarbeit zurückzukehren. Nur so könnten die Volksparteien wieder Vertrauen zurückgewinnen.

Carl-Christian Hirsch betonte, dass es den Delegierten für den Bundesparteitag wichtig sei, möglichst viele Stimmen aus dem Kreis zu hören. Dafür sei auch eine mitgliederoffene Kreisvorstandssitzung im Gespräch.

Eberhard Furthmüller, Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat, berichtete zudem über kommunalpolitische Geschehnisse: Von den Sanierungen wie dem Backhaus in Schönbronn, der Modernisierung des Bildungszentrums und von der Errichtung des Waldkindergartens. Ebenfalls in die aktuelle Legislaturperiode fiel die Ausweisung neuer Baugebiete.

Die wiedergewählte Vorsitzende gab schlussendlich einen Ausblick in die Zukunft. Neben der Aufstellung einer guten und vollen Liste für die Kommunalwahl nannte sie auch das Thema Digitalisierung als wichtigen Punkt.

Dank zollte Röhm-Frenzel Kurt Eisenbeis und Hermann Höfer , die nach langjährigem Wirken im Vorstand der CDU Wildberg nicht mehr für ein Amt kandidierten. Zudem kündigte sie an, dass EU-Kommissar Günther Oettinger zum nächsten Neujahrsempfang nach Wildberg kommen wolle. Dieser soll am 7. Januar stattfinden.

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