Das besondere Ambiente des Unteren Berghofes in Wildberg-Effringen bildete die ideale Kulisse für den Wahlkampf-Auftakt der Wildberger CDU. Zwischen Kühen, Alpakas und Hühnern diskutierten hochrangige CDU-Vertreter aktuelle politische Themen. An die 150 Interessierte – darunter normale Bürger und CDU-Freunde aus dem ganzen Kreisgebiet - waren zum Hoffest gekommen. Für den CDU-Stadtverband Wildberg sind Besuche bei Unternehmen nichts Neues. Für den Effringer Biobauernhof durchaus.

Das besondere Ambiente des Unteren Berghofes in Wildberg-Effringen bildete die ideale Kulisse für den Wahlkampf-Auftakt der Wildberger CDU. Zwischen Kühen, Alpakas und Hühnern diskutierten hochrangige CDU-Vertreter aktuelle politische Themen. An die 150 Interessierte – darunter normale Bürger und CDU-Freunde aus dem ganzen Kreisgebiet - waren zum Hoffest gekommen. Für den CDU-Stadtverband Wildberg sind Besuche bei Unternehmen nichts Neues. Für den Effringer Biobauernhof durchaus. Hinrich Rathje, der auf dem Hof als Verwalter und auch als zweiter Vorsitzender im CDU-Stadtverband aktiv ist, führte die Besucher, die die große Scheune bis auf den letzten Platz füllten, durch den Abend und stellte den Hof mit seinen 100 Hektar Land vor.
Hauptredner des Hoffestes war Manuel Hagel, der neue Generalsekretär der baden-württembergischen CDU. Seit April 2016 gehört er dem Stuttgarter Landtag an, in dem er den Alb-Donau-Kreis vertritt. Hagel gibt sich ganz dem ländlichen Raum verbunden, steht für wertkonservative Politik und ließ sich von der Fraktion auch in entsprechende Ausschüsse entsenden. In seinem Vortrag graste er Themen wie Bildungspolitik, Kinderbetreuung, Integration und die christlich-soziale Grundeinstellung ab, die der CDU zugrunde liege.
Hagel betonte die Wichtigkeit des Handwerks: „Nicht nur mehr Master, sondern auch mehr Meister“ rief er den Zuhörern zu. Nicht nur Studenten, auch Handwerker müssten subventioniert werden. Und: „Für die CDU in Baden-Württemberg“ ist jeder junge Hauptschüler, jeder junge Realschüler, genauso viel wert wie ein Abiturient. In seinen Ausführungen stoppen konnte ihn nur de immer wieder aufkommende Applaus für seine energisch vorgetragenen Aussagen. „Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen, sind echte Vorbilder“. Nicht vor der Islamisierung, sondern von der Entchristianisierung müsse man Angst haben. Auch in der Fragerunde bezog Hagel klar Position, wofür ihm anhaltender Applaus sicher war. Anerkennung zollten dem Mann aus Oberschwaben auch seine Vorredner Thomas Blenke und Staatssekretär Hans-Joaachim Fuchtel. Dass Hagel die Schäferlaufstadt an der Nagold innerhalb eines halben Jahres schon zum zweiten Mal besucht hat, betrachtet man als besondere Wertschätzung.
Bürgermeister Ulrich Bünger dankte zunächst den Hofbetreibern dafür, dass diese Veranstaltung überhaupt stattfinden konnte. „Die Landwirtschaft ist für die Stadt Wildberg ein ganz wichtiger Standortfaktor.
Den hohen Stellenwert der Landwirtschaft für die ganze Region betonte auch
Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel“. In der Landwirtschaft werde gewaltiges geleistet, so der Bundestagsabgeordnete, dem es ein Anliegen ist, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten bleibt, um der Landflucht vorzubeugen. Der Vorsitzenden Rosemarie Röhm-Frenzel verblieb am Ende, sich bei der jungen Truppe in der Wildberger CDU zu bedanken, die diese gelungene Veranstaltung maßgeblich konzipiert und in weitgehender Eigenregie auf die Beine gestellt hat.

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